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Kurzbio

1996-2000 Studium Philosophie und Physik, Univ. Freiburg (CH).
2001-2009 universitäre Forschung und Lehre Freiburg (CH) und Genf; Forschungsaufenthalte London und St Andrews (GB).
2009-2012 Studium Fine Arts (BA), Hochschule der Künste Bern.
2013-2016 Studium Fine Arts (MFA), Zürcher Hochschule der Künste



Kuenstlerische Strategie (artist's statement)

Das künstlerische Tätigsein ist von Idealvorstellungen durchdrungen und grenzt sich von gewöhnlicher Arbeit ab. Kompensationswünsche und Idealvorstellungen in Bezug auf die Arbeitsverhältnisse drücken sich darin aus: Künstlerische Arbeit ist selbstbestimmter, sinnlicher, übersichtlicher, sinnhafter als gewöhnliche Arbeit. Andererseits durchdringen gesellschaftliche Vorstellungen zur richtigen Arbeit das künstlerische Arbeiten: Effizienz, Motivation, Kollaboration, Karriere. Ich bin an den Spannungen und Gegensätzen interessiert die sich aus dieser beidseitigen Durchdringung ergeben: zum Beispiel zwischen Versunkenheit und Effizienz, oder zwischen dem Streben nach individueller Erfüllung und Gefühlen der Irrelevanz. (2013)

Wissenschaft und Kunst: Hier Effizienz, Funktionalität, Flexibilität, den Fakten und der Klarheit verpflichtete Kommunikation, Kalkulierbarkeit - dort verschiedene Formen der Ineffizienz: Versunkenheit, Fixierung, Metaphern statt Sachlichkeit, Zufall statt Kalkül usw. Mich interessiert es, Grenzfälle zu konstruieren, in welchen sich diese Ideale vermischen, Fälle, die dadurch einen Anflug von Absurdität erhalten: Strategien der effizienten Organisation der Innenwelt, Vermischung von individuellem Glücksstreben und Wissenschaftlichkeit, Reduktion der Wissenschaft auf den subjektiven Reiz des Rätsellösens, und Ähnliches. (2012)

 

Texte (Verfasser)

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Gian-Andri bei Bümpliz-Süd - Selbsporträt nach Ansel Adams

Silbergelatine-Abzug auf Barytpapier, 2010