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Kurzbio

Gian-Andri Töndury arbeitet hauptsächlich in Performances, am liebsten in Kollaborationen. Ihn beschäftigt Theorie in einem weit gefassten Sinn. Er reflektiert über Theorie, Mythologie, Ideologie und Sprache als Elemente politischer Prozesse. Diese Reflexion wird häufig in Formaten verarbeitet, die der Konzeptkunst entliehen sind: Regeln, Listen, Klassifikationen, beschriftete Bilder u.ä. Manchmal werden Formate wie die Lecture oder das Lern-Video verwendet, doch werden die akademischen Normen und Ziele immer unterboten um auf von diesen nicht erfasste Elemente hinzuweisen. Auf ein komplettes Philosophiestudium (Promotion 2007) und einigen wissenschaftlichen Anstrengungen in diesem Bereich, folgte ein Kunststudium an der HKB Bern (BA 2012) und der ZHdK Zürich (MA 2016). 2013 erhielt er einen Anerkennungspreis für Fotografie und 2015 ein Reisestipendium des Kantons Bern.



Themen (artist's statement)

Gian-Andri Töndury konstruiert in seinen installativen Performances idealisierte Räume und Hilfsmittel des Abwägens und Reflektierens. In diesen Settings, welche ein „Organisator-Möbel“, eine Jury-Stitzung, ein Diskussionsabend, ein Theorien-Marathon oder das Eisenbahnnetz über den ganze eurasiatischen Kontintent sein können, arbeiten sich seine Figuren an teils selbstauferlegten teils institutionalisierten Regeln und Verfahren ab. Dabei treten besonders die Ambivalenzen zwischen universalistischen Idealen (demokratische Deliberation, neutrale Wissenschaft) und konkreter psychosozialer, poltisch-gesellschaftlicher Einbettung der Figuren hervor.


 

Texte (Verfasser)

eine bild

Gian-Andri bei Bümpliz-Süd - Selbsporträt nach Ansel Adams

Silbergelatine-Abzug auf Barytpapier, 2010